Sollen die Blogeinträge...

Montag, 16. September 2013

Big City Lights und Zicken

Liebe Grüße an unsere eine, einzige, schon dadurch liebste Followerin, die nach langer Abstinenz einen Blog-Eintrag anmahnte. Wir haben im Sommer den Strand, die Wiesen, die Rehe, Kraniche und Fischreiher gegen hauptstädtisch viele, zu bepinkelnde Laternenmasten und krass viele Hündinnen getauscht. Letztere lassen sich hier problemlos das Innenohr von mir bepusten, sind über das Vorspiel hinaus dann bisher aber richtige Hauptstadt-Zicken. Ich bewohne nun mit meiner ponygroßen, gedichtschreibenden Hassliebe Kätheschnete eine Stadt. Das gibt zukünftigen Blogstoff! Versprochen! Euer Fox

Sonntag, 15. Juli 2012

New in Town: Hot Dog

Nun, nach Auffinden des Kameraladekabels und auf Wunsch einer einzelnen Dame ein paar aktuelle Fotos von mir und von meinem neuen Zuhause. Wie man sieht bin ich gaaanz entspannt. Bootshund bin ich nun auch, davon gibt es leider keine Fotos. Ein unterwürfiger, geduldiger Spielkamerad fehlt mir noch zu meinem Glück...









Mittwoch, 8. Februar 2012

Ach wie ist der Winter schön!









































































Endlich Winter! Endlich kühle, klare Luft! Endlich Schnee zum drin Wälzen und Fressen! Wir haben 20 cm davon! Ein Traum! Juchuuu! Jippiehhh! Mir kann´s gar nicht kalt genug sein!

Samstag, 2. Juli 2011

Der Wolf im Schafspelz




















Hallo.

Meine Ernährerin hat mir eine neue Schlafunterlage gekauft- ein Lammfell. Drauf gelegen habe ich noch nicht, aber man kann andere wundervolle Dinge damit tun- drauf rumkauen, rumschleudern, sich verkleiden. (Das Foto ist nicht gestellt)
Ansonsten kann ich inzwischen Autofahren ohne meinen Mageninhalt nach außen zu kehren- unheimlich ist´s mir trotzdem noch, aber ich übe weiter für die große Fahrt im September mit Käthe. LG, Euer Fox

Mittwoch, 2. Februar 2011

Nachtrag Hoch im Norden

Ach ja, ich spare schon für den nächsten Trip: Nächstes Jahr im März soll es dann Spitzbergen mit einem Huskygespann werden. Da lege ich noch mal eine Schippe drauf, denn mit ein wenig Glück soll es dann kalbende Gletscher und in der Ferne (hoffentlich) auch Eisbären zu sehen geben. Temperatur ca. -20 Grad. Übernachtung teilweise im Zelt. Vielleicht möchte ja jemand mitkommen? ;-)

Montag, 24. Januar 2011

Hoch im Norden...



"Mein" Team auf Tuchfühlung mit Team 1.



















Die "Wheeler": Frank und Nome (meine insgeheimen Lieblinge)















Die Leithunde: Windy und Inga.




... liegt es, das Paradies. Es heißt manchmal auch finnisch Lappland, genauer Saija, Ort Taivalkosky.


Entgegen biblischen Darstellungen liegt im Paradies Schnee, Hunde ziehen Schlitten, zu Essen gibt es Rentiergulasch mit Preiselbeeren und Heidelbeerkuchen mit lactosefreier Sahne zum Nachtisch. In der Ferne sichtet man in unweigerlich an russische Märchen erinnernde, tief verschneiten Wäldern, Elche.
Aber das schönste und beste im Paradies sind die Hunde! Sibirische Huskys, 119 an der Zahl. Ganz unterschiedlich in Phänotyp, Charakter und Temperament, aber alle von dem selben Ziel beseelt: einen Platz am Schlitten zu ergattern und durch die Lande zu ziehen.
Für so eine Schlittenhundefahrt einer ca. 60 Kilogramm schweren Person braucht man 4-6 Hunde. Die waren schnell ausgewählt und ich blieb meinen beiden Leithunden Windy und Inga sowie den beiden Wheelern Frank und Nome an allen 4 Hundeschlittentagen treu. Die Wheeler sind die beiden Hunde direkt vorm Schlitten, die eigentlíchen Arbeitstiere, die ca. 60 % der Zugleistung erbringen. Gute Leithunde hingegen bleiben auf dem Weg, orientieren sich an den Kommandos des Mushers (=Hundeschlittenführer= Mensch) und ziehen nur ab und an mal, wenn ihnen danach ist oder die Situation es erfordert. So als ich auf einem See bis zu den Knöcheln im Wasser stand und die Hunde es vorzogen die "Fahrrinne" zu wechseln. Die ersten beiden Tage verbrachte meine Leithündin Inga insbesondere damit, sich immer wieder fragend und skeptisch nach mir umzuschauen, wenn ich auf der Bremse stand. Dem Blick war deutlich zu entnehmen: "Das ist jetzt nicht dein Ernst bei einer solch poppligen Abfahrt zu bremsen." Aber wir haben uns gut aneinander gewöhnt, Inga und ich. Ich habe mich auch deutlich gebessert, nur noch wenn unbedingt notwendig gebremst und mich dem Rausch der Geschwindigkeit hingegeben. Am liebsten mochte ich dennoch die kurzen Zwischenstopps, denn kaum standen wir, plumpsten Nome und auch Frank, der neben der besten Zugleistung durch ständiges Pupsen auf sich aufmerksam machte, kopfüber in den Schnee und wälzten sich genüßlich zur Abkühlung. Ein Bild zu schmunzeln und einprägen. In solchen Momenten war zu sehen, dass die Hunde bei -25 Grad erst zu ihrer Höchstleistung auflaufen, vorher ist ihnen etwas zu warm.