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Samstag, 28. August 2010

Zufälle gibt es nicht im Leben


Hier meldet sich mal die Ernährerin zu Wort. Mir ist beim Aufräumen bei meinen Eltern neulich eines meiner ältesten (und damals liebsten) Kuscheltiere in die Hände gefallen. Und ratet mal, wer ganz größe Ähnlichkeit mit Fuchsi hat: richtig Fox. Mit fiel es wie Schuppen von den Augen: Ich hatte nicht wirklich eine Wahl; statt eines leicht erziehbaren Pudels (lebhafte Variante) oder fettgefütterten Labradors (phlegmatische Variante) lebe ich nun mit einem halben Wolf unter einem Dach, der aussieht wie ein Fuchs, wie mir ungefähr 20 Touristen täglich bestätigen, weil ich als Kuscheltier eben keinen Labrador oder Pudel hatte sondern Fuchsi. Wir wiederholen permanent in unserem Leben, oft nicht bewußt. Wenn es dafür noch einen Beweis gebraucht hätte, dann ist der jetzt erbracht. Zugegeben, es ist schon ein lieber Wolf-Fuchs, den ich da habe, aber mit eigenem Kopf. Wir rangeln täglich auf´s neue um "Sitz" und "Komm hierher", ich bete mehr als früher, z.B. um Dinge wie "Lieber Gott, laß´mich den Hund innerhalb der nächsten 5 Minuten an die Leine kriegen, sonst komme ich zu spät zur Arbeit."

Sommer auf dem platten Land







Jetzt, wo die Jahreszeit beginnt, in der meine Ernährerin beim Spazierengehen häufig vor sich hinflucht, es mag möglicherweise neben ihres zuweilen cholerischen Temperamentes daran liegen, dass die Kastanien von den Bäumen rieseln und ich jede einzelne ein paar mal drehen und wenden muss, bevor wir unseren Weg fortsetzen, noch eine kleine Erinnerung an diesen schönen Sommer. Insbesondere das Wochenende bei Kätheschnete, hatte es mir doch sehr angetan. Rumliegen, Schafe glotzen, im Hundepool (!!!) baden, Ohrlöcher beißen und immer wieder rumsitzen ... Achhhh, so schön war die Zeit.






PS für Käthemausi: Ich bin inzwischen ein ganzer Mann und könne mich als solcher beim nächsten Gewitter auch präsentieren. Also komm nur fein in mein Körbchen.