Samstag, 25. Dezember 2010
Samstag, 27. November 2010
Was haben Möbelkataloge mit Geburtstag zu tun?
Liebe Zweibeiner da draußen an den PC´s,
nächste Woche, am 1.12. habe ich Geburtstag-ich werde dann 1 Jahr alt. Eigentlich war mir das ziemlich egal, bis mir jemand flüsterte, dass es bei den Zweibeinern da kleine Geschenke und immer was besonders Gutes zu essen gibt. Da meine Ernährerin mich zuweilen behandelt wie einen Zweibeiner, z.B. knutscht und herzt, rechnete ich mir da gute Chancen auf einen Leckerbissen aus. Bei genauerer Betrachtung verbringt sie ihre Zeit jedoch mit Möbelkatalogen. Hä? Gibt´s da neuerdings auch Hirschkeule mit Süßkartoffeln und Maronen?
Nein, lieber Fox, gibt es nicht. Aber diese Woche träumte ich, dass ich statt eines Hundes ein Streifenhörnchen besitze, das genauso aussah wie du, nur halt als Streifenhörnchen. Die gehören, glaube ich zu den Nagetieren, und auch wir brauchen so langsam eine neue Wohnungseinrichtung, weil du in Stunden meiner Abwesenheit die Kanten aller Holzmöbel abrundest und auch so das ein oder andere zerlegst. Ich blättere also in Möbelkatalogen, weil ein erfahrener Shiba Inu-Besitzer mir verraten hat, das die Nagerei mit einem Jahr bei allen seiner Tiere schlagartig aufgehört hat. 4 Tage hast du also noch Zeit die Inneneinrichtung nach dem Gusto zu gestalten, dann wird neu eingerichtet. Wenn´s dich dann doch noch mal jucken sollte, warte bis wir bei Oma in Berlin sind, die freut sich über alles, was du so machst.
Ach ja, oft frage ich mich, was du so träumst, zumal wenn du so liegst wie auf den Fotos oben? Hirschkeule? Ein Stelldichein mit Rasta (auf dem Foto oben mit drauf)? Von Oma auf dem Arm durch die Wohnung geschleppt werden? Oder siehst du mich als Dackel, der dir hinterherdackelt? Tue ich das nicht schon?
Deine Ernährerin
PS: Etwas Gutes zu essen wird´s an deinem Geburtstag auch geben.
Samstag, 28. August 2010
Zufälle gibt es nicht im Leben
Hier meldet sich mal die Ernährerin zu Wort. Mir ist beim Aufräumen bei meinen Eltern neulich eines meiner ältesten (und damals liebsten) Kuscheltiere in die Hände gefallen. Und ratet mal, wer ganz größe Ähnlichkeit mit Fuchsi hat: richtig Fox. Mit fiel es wie Schuppen von den Augen: Ich hatte nicht wirklich eine Wahl; statt eines leicht erziehbaren Pudels (lebhafte Variante) oder fettgefütterten Labradors (phlegmatische Variante) lebe ich nun mit einem halben Wolf unter einem Dach, der aussieht wie ein Fuchs, wie mir ungefähr 20 Touristen täglich bestätigen, weil ich als Kuscheltier eben keinen Labrador oder Pudel hatte sondern Fuchsi. Wir wiederholen permanent in unserem Leben, oft nicht bewußt. Wenn es dafür noch einen Beweis gebraucht hätte, dann ist der jetzt erbracht. Zugegeben, es ist schon ein lieber Wolf-Fuchs, den ich da habe, aber mit eigenem Kopf. Wir rangeln täglich auf´s neue um "Sitz" und "Komm hierher", ich bete mehr als früher, z.B. um Dinge wie "Lieber Gott, laß´mich den Hund innerhalb der nächsten 5 Minuten an die Leine kriegen, sonst komme ich zu spät zur Arbeit."
Sommer auf dem platten Land
Jetzt, wo die Jahreszeit beginnt, in der meine Ernährerin beim Spazierengehen häufig vor sich hinflucht, es mag möglicherweise neben ihres zuweilen cholerischen Temperamentes daran liegen, dass die Kastanien von den Bäumen rieseln und ich jede einzelne ein paar mal drehen und wenden muss, bevor wir unseren Weg fortsetzen, noch eine kleine Erinnerung an diesen schönen Sommer. Insbesondere das Wochenende bei Kätheschnete, hatte es mir doch sehr angetan. Rumliegen, Schafe glotzen, im Hundepool (!!!) baden, Ohrlöcher beißen und immer wieder rumsitzen ... Achhhh, so schön war die Zeit.
PS für Käthemausi: Ich bin inzwischen ein ganzer Mann und könne mich als solcher beim nächsten Gewitter auch präsentieren. Also komm nur fein in mein Körbchen.
Sonntag, 4. Juli 2010
Sommer am Hundestrand
Hallo Ihr Lieben.
Meine Ernährerin kriegt so viele Anfragen wie´s (mit) mir so geht. Deshalb heute mal wieder ein Eintrag. Es ist etwas Entscheidendes passiert: Ich kann schwimmen! Hab´s heute per Zufall entdeckt. Bin einer Schäferhündin in einen Wassergraben hinterher gerannt und plötzlich: Oweiowei kein Grund mehr unter den Füssen! War erst unheimlich, hab´s dann souverän gemeistert!
Ansonsten hat sich meine Ernährerin heute ein bisschen wehmütig Fotos vom Frühjahr angesehen als ich noch klein und niedlich war. Jetzt bin ich groß und niedlich, bloß versteh´ ich nicht ganz, warum die eben schon genannte Ernährerin manchmal "Moppi" zu mir sagt. Oma und Opa, könnt ihr´s erklären?
Ich muss jetzt weiter spielen.
Tschüß, Euer Fox
Sonntag, 30. Mai 2010
Fox and Friends, Vol. 3
Nicht, dass ihr denkt, das wären der Spielgefährten schon genug. Heute stelle ich euch Rasta vor. Rasta ist entgegen ihres Namens eine Deutsch-Kurzhaar-Hündin. Sie ist schnell wie der Wind, trotzdem ist sie kein Wind- sondern ein Jagdhund. Sie ist immer in Bewegung und deshalb schwer zu fotografieren. Passable Fotos muss meine Ernährerin also noch nachträglich reinstellen. Rasta ist nur zwei Tage älter als ich und deshalb raufen wir mehr miteinander als wir denn spielen. Das bringt ihr schon mal ein zusätzliches Ohrloch ein und mir den ein oder anderen Kratzer. Immer wenn wir Rasta getroffen haben, bin ich hinterher richtig geschafft und stundenlang lethargisch. Um so besser liegt´s sich dann mit meiner Ernährerin im Strandkorb am Hundestrand, wenn ich denn will. Denn schließlich bin ich ein Shiba Inu- ein Hund, dem in jeder Rassebeschreibung ausgeprägter Eigensinn unterstellt wird. Leinen sind für mich eine Beleidigung meiner Intelligenz und ein Schoßhund bin ich nun weiß Gott auch nicht. Schließlich bin ich enger mit dem Wolf verwandt als der Husky oder diverse Schäferhunde. Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt sich´s ...
Meine Ernährerin kocht manchmal innerlich bei dem Versuch mich "zu erziehen", dabei geb´ ich ihr doch die wunderbare Chance ihr innewohnendes preußisches Erbe zu relativieren. Irgendwann wird sie´s begreifen, wetten?
Montag, 19. April 2010
Fox and Friends, Vol. 2
Am Wochenende haben wir einen Ausflug auf´s platte Land gemacht: zu Käthe samt deren Frauchen und Herrchen. Dort war es himmlisch: den ganzen Tag buddeln, spielen, faul rumliegen ohne rumkommandiert zu werden, denn Frauchen war selbst mit buddeln beschäftigt und träumt nun von blühenden Landschaften. Die Rehe im angrenzenden Gehege fand ich toll, die können fast genauso gut bellen wie ich. Vielleicht finde ich beim nächsten Ausflug einen Weg zu ihnen hinüber...
Mit Käthe hab ich mich trotz des Größenunterschieds gut vertragen, naja ab dem 2.Tag zumindest. Vom ersten hat sie wohl ein paar nadelspitzgroße Löcher in den Beinen zurückbehalten.
Sonntag, 11. April 2010
Fox and Friends, Vol. 1
Auch in einem Hundeleben schließt man Freundschaften, manche davon sind von Dauer, manche nicht.
Nach Tobi halten wir immer Ausschau, denn wer hätte nicht gern so einen großen sanften Riesen an seiner Seite, der auch noch dem 20sten Knuff in die Seite gelassen bleibt, einen gegen die verzogenen Dackel und Terrier verteidigt, mit dem man einfach faul am Strand rumliegen kann, nachdem man unzählige Löcher gegraben hat? Tobi ist ganz klar mein allerliebster Spielkamerad!
Samstag, 20. März 2010
Das Fox-Orakel
Nun ist es ganz gewiss: Hertha BSC wird in die 2. Fussball-Bundesliga absteigen.
Fox hatte die volle Auswahl Beschäftigungsmöglichkeiten als ich arbeiten war: Quietschespielzeug, Teppichfransen glattlecken, Scheuerleisten abrunden, Socken verstecken, Vögel erschrecken...
aber er hat seine Wahl getroffen und meine Hertha BSC Badeschlappen genüßlich zerkaut. Die sind nun genauso kaputt wie der Verein.
Freitag, 5. März 2010
Montag, 22. Februar 2010
Ski-und-Rodel-gut/ Winterimpressionen MV 2010
Tief im Osten- wo der Nordostwind pfeift....
Gar wunderliche Anfragen erreichten mich diesen Winter, so z.B.: "Sollen wir den Hubschauber zur Versorgung schicken, jetzt, die Insel von der Außenwelt abgeschnitten ist?" oder
"Guckt der Kopf noch aus´m Schnee oder stört mehr die Sturmflut um die Füße?"
Tja, früher nannte man sowas wohl einfach Winter. Aber seht selbst...
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